Dienstag, 26. November 2013

November



Mo, 11.11.13
Noch bevor der Schulbus uns heute Morgen mitgenommen hat, habe ich ein „Heute kann es regnen, stürmen oder schneien…“ – Ständchen von den Tesaban-Freiwilligen und Daniel, welcher sogar noch auf der Gitarre begleitet hat, bekommen. Habe mich super gefreut. Da Kilian Ithichan erzählt hat, dass ich heute Geburtstag habe, hat Ithichan es der kompletten Schule per Lautsprecher ebenfalls mitgeteilt und alle Schüler haben direkt nach der Flaggenzeremonie Happy Birthday gesungen. Das war auf jeden Fall das allergrößte Geburtstagsständchen, das ich JE bekommen habe; etwa 400 Leute gleichzeitig. Und ich in der Mitte auf dem Rasen und freue und schäme mich zugleich.
Montags habe ich jetzt immer 20 Minuten Vorschule. Ich mache allerdings 40 Minuten daraus, weil ich zu zwei Gruppen gehe. Letzte Woche habe ich „Head, shoulders, knees and toes“ und den Hokey Cokey Song gesungen, heute „Make a circle“ und „Walking Walking“.
Am Abend habe ich noch ein nettes Geburtstagsgeschenk von ein paar Freiwilligen bekommen, einige Gewürze und einen veganen Muffin. Alle paar Wochen haben wir bisher eine Gruppensitzung der WG gemacht. Dann wurden alle Probleme besprochen und Lösungen gefunden. So haben wir auch einen Putzplan herausgearbeitet. An jedem Tag ist einer von uns eingeteilt, am Abend im Gemeinschaftsbereich durchzufegen, die Tische abzuwischen und das restliche Geschirr abzuspülen. Einmal in der Woche gibt es dann noch den Wischdienst, der zu zweit erledigt wird. Eigentlich wäre ich diese Woche dran gewesen, allerdings sagte Sarah, dass sie es alleine macht, da ich ja Geburtstag habe. Lion war auch noch richtig cool und hat mir einen Teller von seinen selbst gemachten Spaghetti mit Tomatensauce abgegeben. Richtig lecker!

Mo, 25.11.13
War heute beim Friseur. Bin in die Bude gegangen und habe erst mal niemanden gesehen. War total ausgestorben; bis auf eine Frau, die auf einem der beiden Sofas lag und schlief. Ich dachte erst, das wäre eine Kundin. Also setzte ich mich auf das andere Sofa und wartete, dass vielleicht jemand kam. Kam dann auch; nach 5 Minuten: Ein Hund, der die schlafende Frau aufweckte. Und die Frau war die Friseurin. So lustig. Kilian und Daniel waren auch schon dort und haben sich die Haare schneiden lassen. Allerdings bezahlte Kilian 100, während Daniel 200 Baht bezahlte. Man sollte sich deshalb genauestens VORHER erkundigen, wie viel die Leute haben wollen. Habe ich auch getan; sie sagte 200 Baht. Habe ich dann auf 100 Baht heruntergehandelt.
Mi, 27.11.13
„You look like fat.“ So wurde ich heute Morgen von meiner Schulleiterin begrüßt. Das eine oder andere Mädchen wäre wahrscheinlich ganz schön beleidigt gewesen, aber ich musste eher schmunzeln. Die haben hier keine Hemmungen, sowas zu sagen. Es war auch eher im Positiven gemeint. Dabei bin ich immer noch total dünn. Nur fällt den Leuten halt mein Bauch auf, der (warum auch immer) dick geworden ist.

Sonntag, 10. November 2013

13. Woche

Mo, 11.11.13
Am Freitagabend sind wir zu fünft nach Mae Sai getrampt. Der Visa-Run war fällig, da wir ja nun schon seit 3 Monaten hier sind. Vom Highway in Chiang Rai aus wurden wir von einem Holländer mit seiner philippinischen Frau auf deren Pickup mitgenommen. Der Mann wohnt bereits seit 10 Jahren in Thailand, kann aber kein Thai sprechen. Er ist auch Englischlehrer und meinte, dass die Thais ja Englisch lernen wollen würden/sollten; er also nicht Thai mit ihnen zu reden braucht. Wir sehen das anders. Besonders wenn ich bereits 10 Jahre in einem anderen Land leben würde, würde ich auf jeden Fall die Sprache erlernen! In Mae Sai haben wir dann bei den Freiwilligen übernachtet, wo wir ja auch schon die allererste Woche in Thailand untergekommen sind. Samstagmittag haben wir uns dann auf zur Grenze gemacht. Dort kann man entweder mit 500 Baht oder aber mit 10 Dollar (entspricht 300 Baht) bezahlen. Also haben wir uns bei der Bank Dollars geholt. Wir waren dann in Myanmar direkt hinter der Grenze auf dem Markt. Es fiel direkt auf, dass die Leute dort aufdringlicher sind, ihre Waren zu verkaufen. Viele sind dort mit Zigarettenstangen herumgelaufen. Auch haben wir in Myanmar viel mehr Bettler gesehen. Zurück bin ich mit einem Bus gefahren; habe mich bei Banmai absetzen lassen und bin dann nach Hause getrampt. Es hat mich ein Polizist mitgenommen, der eigentlich gerade bei der Arbeit war. Er arbeitet in der kompletten Provinz von Chiang Rai und war auch am gleichen Tag wie wir an der Grenze. Er allerdings, um nach Drogenschmugglern Ausschau zu halten. Er hat mir mit seinen Händen gezeigt (aber auch einigermaßen gut auf Englisch erklärt), dass er noch jemanden festnehmen muss. Deshalb ist er ganz schön schnell durch die Stadt geheizt, um mich noch nach Hause zu bringen. Das ist doch unglaublich???!!! Als wäre das nicht schon zu viel des Guten, schenkte er mir noch 2 Packungen Kekse und Essen aus Myanmar.

Sonntag, 3. November 2013

12. Woche



Mo, 4.11.13
Die Thais haben hart gefeiert
Gestern Abend im Stadion gewesen, Chiang Rai hat gegen eine Bangkok-Mannschaft gespielt (es befinden sich insg. 5 Mannschaften aus Bangkok in der ersten Liga) und 4:2 gewonnen. War dann richtig gute Stimmung im Stadion; tausende Fans sind auf den Rasen gestürmt und haben ihre Spieler gefeiert, sie umarmt, sich Autogramme geben lassen und Fotos gemacht. Wir waren zu siebt dort (Swantje, Lilo, Anna, Jandra, Kilian, Georg und ich) und sind dann nach dem Spiel auch alle außer Lilo und Anna mit auf den Rasen gestürmt, haben Fotos mit den Spielern gemacht und uns auf die Sitze der Trainer gesetzt. War ja auch das letzte Spiel dieser Saison.



Georg, Kilian und ich hängend an der Torlatte






Am Samstag waren wir in der Akha-Kirche, in die Mike geht. Wurde Thanksgiving gefeiert, also gab es nach dem Gottesdienst ein richtig leckres Mittagessen.

Dienstag, 22. Oktober 2013

10. Woche


Mo, 21.10.13
19:35 Vor einer Stunde von der Reise mit Georg wiedergekommen, welche wir Dienstag, 15.10. starteten. Dann fange ich mal ganz von vorne an. Georg und ich haben uns den Anfang der Ferien hier erst mal genügend Zeit daheim gelassen und einfach nur entspannt. Haben uns auch nicht festgelegt, wann es losgehen sollte. Montagabend haben wir dann beschlossen, am nächsten Morgen aufzubrechen. Einfach mal Richtung Süden trampen; mal schauen, wohin uns das führen würde. Abenteuer pur. Jeder mit seinem Rucksack als Reiseausrüstung. Dort passt natürlich nicht allzu viel herein; also musste man sich einschränken. Ein paar Unterhosen, ein Handtuch, eine Hose und ein T-Shirt mussten genügen. Wichtig, natürlich niemals in der Regenzeit zu vergessen: Regencape. Außerdem noch einige Bananen, die sich nicht nur als Proviant nützlich erwiesen. Wir sind also um 9 Uhr aufgebrochen, um loszutrampen. Zuallererst wurden wir von einem Amerikaner mitgenommen. Zum ersten Mal, dass am Steuer nicht ein Thai, sondern ein Farang sitzt, bei dem ich mitfahre. Der hat uns bis zum Highway mitgenommen. Dort hat uns eine Familie mitgenommen, die zum Big C fuhr. Von dort dann ein Mann mit Tochter, der Chiang Rai verließ und nach Phan fuhr. Ein Örtchen, das zwar nicht ganz der Destination Chiang Mai entsprach, aber dennoch Süden (etwa 40 km). Warum Chiang Mai? Wir wollten Von Samstag bis Montag zum Meditationskurs im WatDoiSuthep, welcher nunmal in Chiang Mai liegt. Was wir bis dahin machen würden, war eben spontan. In Phan wurden wir herausgelassen und boten dem Fahrer als Dankeschön einige unserer Bananen an. Er nahm sie auch sehr erfreut entgegen. Dafür waren die Bananen wirklich gut. Man will sich ja irgendwie als dankbar erweisen. In Phan haben wir uns erst mal auf einer Bank niedergelassen und überlegt, was wir machen könnten. Dort hat uns eine Frau angesprochen, die uns dann mal eben so einige ihrer Süßigkeiten und Gebäcke schenkte. Nach einigen Blicken auf die Thailand-Karte beschlossen wir, den DoiLuang National Park aufzusuchen, welcher direkt an Phan angrenzt. Also sind wir die Hauptstraße entlang gegangen, um sämtliche Leute nach dem Weg zu fragen. Allerdings wusste keiner, wovon wir reden. Wirklich erstaunlich, da der Nationalpark etwa eine Nord-Süd-Ausdehnung von 60 km hat. Auf die Frage, was man dort in der Umgebung so machen könnte, riet uns eine Frau sich den Wasserfall anzuschauen, welcher sich nicht weit von dort befinden sollte. Also trampten wir los. Ein 18-jähriger Mann, der gerade eben aus dem Auto ausstieg, brachte uns dorthin. Das war unglaublich nett, da er dafür mindestens 5 km aus Phan herausfuhr, um dann die Hauptstraße zu verlassen und weitere 10 km Richtung Dschungel zu fahren. Dort waren wir dann: Wie sich zeigte, am Rande des DoiLuang National Parks. Wir sind dann anderthalb Stunden wandernd unterwegs gewesen, stets am Wasserfall entlang. Wirklich schön. Nach einer heißen Nudelsuppe am Straßenrand um 14 Uhr ging unsere Reise dann weiter; nächster Halt: Etwa 30 km weiter im Süden, das Dorf Mae Chai. Dort gingen wir dann die Hauptstraße entlang und wurden nach weniger als 50 Metern schon von der Seite angequatscht. 4 Thais saßen da, aßen was, und eine der Frauen fragte uns, wohin wir wohl wollten. Haben uns zu ihnen gesetzt und uns mit ihnen unterhalten.  Als sie erfuhren, dass wir in Mae Chai wohl nach einem Schlafplatz suchen würden, telefonierten 2 der Thais sofort herum, um uns das günstigste Hostel herauszusuchen. Dann haben sie uns sogar noch dorthin gefahren. Die Freundlichkeit überrascht einen dann doch immer wieder. Für die Nacht haben wir gerade mal 250 Baht bezahlt, also etwa 3 € pro Person. Wir haben dann ziemlich schnell begriffen, dass man in diesen Dörfern nicht allzu viel erleben kann; also haben wir beschlossen, am folgenden Tag sofort bis nach Chiang Mai durchzudringen. Am Morgen sind wir also los; ein altes Ehepaar hat uns bis nach Phayao (etwa 20 km weiter im Süden) gebracht, dort sind wir mit einem jungen Paar Richtung Westen durch die Berge; stets auf Pickups, hinten auf der Ladefläche. Da pfiff uns der Wind ganz schön um die Ohren, da der junge Mann wohl gerne ein bisschen schneller fuhr. Nach etwa 50 km wurden wir in Mae Khachan herausgelassen. Von dort waren es dann nur noch etwa 70 km nach Südwesten bis Chiang Mai. Diese fuhren wir mit zwei sehr netten, etwa 25 – 30 Jahre alten Männern, welche ebenfalls nach Chiang Mai wollten (der eine, weil er Volleyballtrainer ist). Dieser fragte uns, ob wir es eilig hätten. Da wir genug Zeit hatten, sind wir mit ihnen hoch zu dem Tempel gefahren, welcher auf einer der Bergspitzen dort bei Mae Khachan liegt. Nach ein paar Fotos und einem wunderbaren Ausblick ging es weiter nach Chiang Mai. In der Innenstadt wurden wir ausgesetzt. Und dann sind wir einfach mal drauf losgegangen. War schon mittags und hatten beide ganz schön Kohldampf. Das kann man in Chiang Mai richtig gut: Am Straßenrand sich in ein kleines Lokal setzen und für 20 – 40 Baht (50ct – 1 €) leckere Nudeln oder Reis genießen. Ein paar Meter weiter sind wir dann auf einen Westler gestoßen, der gerade am Trainieren war: Thai-Boxen. Wir unterhielten uns kurz, zuerst auf Englisch, dann auf Deutsch, da er aus der Schweiz kommt. Er hat uns ein super Hotel empfohlen, welches günstig sein sollte und auch noch mitten in der Stadt liegen sollte. Er selbst war dort die vorige Woche und war nun auf Weiterreise. Macht gerade eine Weltreise. Sehr interessant. Das Hotel haben wir dann auch aufgesucht. „Aoi Garden Home“; wirklich richtig schön eingerichtet, mit genügend Sitzmöglichkeiten draußen, einer Bar, wo man sich was zu trinken und auch was zu Essen kaufen kann. Dort blieben wir dann auch für 3 Nächte. Gleich als wir dort eintrafen wurde uns die Gabi aus Hamburg vorgestellt. Wirklich unglaublich, wie viele Deutsche man trifft in Chiang Mai. Ein Amerikaner hat erzählt, dass er die Deutschen wirklich überall trifft, auf der ganzen Welt; egal wohin er reist. Ist wirklich witzig, wenn man sich dann hier mit fremden Leuten auf Deutsch unterhalten kann. Die Gabi war für 3 Wochen in Chiang Mai, bereits zum zweiten Mal, da sie sich hier die Thai-Massage beibringen lässt. Sind dann am Donnerstagvormittag mit ihr mit und haben uns umsonst massieren lassen. Noch am Mittwochabend waren wir im großen Einkaufszentrum Central, wo es auch ein Kino gibt. Dort haben wir einen Thai getroffen, der ein Deutschlandtrikot anhatte. Haben den angesprochen und uns eine halbe Stunde gut auf Englisch mit ihm unterhalten können. Das kann man mit den wenigsten Thais. Er selbst hat zweieinhalb Jahre in Deutschland gelebt, kann allerdings nur wenige Sätze auf Deutsch und hat einen Sohn, der in DORTMUND mit seiner Mutter lebt. Wie klein die Welt doch ist, dachte ich da mal wieder. Der Sohn ist etwa in meinem Alter; mittlerweile hat er eine neue Frau, und auch eine Tochter mit ihr hier in Thailand. Der Mann heißt Toy; hat uns dann zum Mittagessen am Folgetag eingeladen. Und kaum zu glauben: Er war wirklich wie ausgemacht zur richtigen Zeit am Treffpunkt. Hat uns dort mit dem Auto abgeholt uns dann quer durch Chiang Mai kutschiert, auf der Suche nach dem besten Restaurant für uns. Hat uns dann unser Mittagessen und sogar einen Nachtisch ausgegeben. Richtig nett. Am Abend waren wir auf dem NightBazaar in Chiang Mai. Freitag wussten wir nicht, was wir mit unserer Zeit anfangen sollten, da es durchgehend geregnet hat. Letztendlich sind wir dann nochmal zum Central und haben uns „Die Schlümpfe 2“ auf Thai angesehen, da wir den einzigen auf Englisch laufenden Film uns schon am Mittwochabend angesehen hatten. Anschließend sind wir durch einige Bars gezogen, haben Billard gespielt und Darts mit einem Australier; haben uns dann noch einen öffentlichen Thai-Boxing-Kampf angeschaut. Am Samstagmorgen sind wir los zum Tempel DoiSuthep, wo wir unseren Meditationskurs ablegen wollten. In Chiang Mai zu trampen, gestaltet sich übrigens als viel schwieriger als in Chiang Rai oder sonst wo in der Pampa, da überall die Songtaews, rote Kleinbusse herumfahren, um die Leute herumzukutschieren. Auch ist in Chiang Mai der Verkehr zu stark und die Straßen sind zu eng. Zumindest dort mitten in der City, wo wir uns befanden. Zahlreiche Songtaews sind auch nur dafür bestimmt, zum Tempel DoiSuthep zu fahren, welcher sich einige Kilometer außerhalb auf einer Bergspitze befindet. Bei dem Tempel war dann richtig viel los. Ein letztes Mal haben wir uns noch etwas zu essen am Straßenrand gekauft, bevor wir uns dann zum Meditationskurs begeben würden. Die Häuser, wo wir 2 Nächte drin schliefen und das Hauptgebäude, in dem man meditieren konnte, indem es Essen gab und in dem die Dhamma-Talks und Zeremonien stattfanden, befinden sich etwa 300 Meter hinter dem Tempel für die Öffentlichkeit. Für Ruhe war also gesorgt. Der Tagesablauf sieht folgendermaßen aus:
05:00 Aufstehen
05:30 Dhamma-Talk (d.h. Rede des Mönchs über die Lehre Buddhas)
07:00 Frühstück
11:00 Mittagessen
13:00 Einzelgespräche mit dem Mönch
18:00 „EveningChanting“ (d.h. Singen der Pali-Texte)
In seinen Dhamma-Talks ging es vor allem darum, wie wichtig es ist, dass man sich selbst findet. „You can not catch your mindfulness, but you can bring your mind and your body together.” War auch einer seiner wichtigsten Sätze, die er immer wieder wiederholte. Er erklärte uns, wie Gehmeditation und Sitzmeditation funktionieren soll. Reden, Lesen, Tanzen, Singen und Musik hören ist während des Kurses verboten. Man hat viel Freizeit, die für die Meditation genutzt werden sollte. Allerdings fällt es ziemlich schwer, so lange zu meditieren. Sowohl Georg und ich wussten nicht wirklich, was wir mit der vielen Zeit anfangen sollten und lagen so viele Stunden nur im Bett und langweilten uns. Das Zimmer, das man bekommt, besteht aus nichts weiter als einem Bett. Wir beide finden, dass es eine interessante Erfahrung war, sind allerdings froh, dass wir nur für eine so kurze Zeit gebucht hatten. Heute Morgen sind wir dann mit einem Songtaew zur Chiang Mai – Busstation und sind von dort direkt mit dem Bus zurück nach Hause gefahren.

Donnerstag, 10. Oktober 2013

9. Woche



Mi, 9.10.13
Tut mir leid, dass ich letzte Woche nichts gepostet habe; aber um ehrlich zu sein, gab es da auch nicht viel Neues zu berichten: War die letzte Schulwoche vor unseren nun dreiwöchigen Ferien. Kilian war von Montag bis Donnerstag nicht in der Schule, da er erst Donnerstag früh um 4 Uhr vom English Camp zurückkam. War richtig neidisch, was er alles zu berichten hatte. Abgesehen davon hat man auch nicht unbedingt immer Lust, alles niederzuschreiben, was passiert. Bitte um Verständnis.
Am Sonntag wollten Kathi, Daniel, Georg und ich zum Big C / Central Plaza trampen; im ersten Auto saß ein mittelalter Mann, welcher nach 300 Metern schon rechts abbog, um uns zu sich nach Hause einzuladen. Dort haben wir dann erst mal zu Mittag gegessen. Total nette Familie. Danach hat er uns dann wirklich noch zum Big C gefahren.
Einer der Lehrer meiner Schule, Ithichan (das ist so ziemlich der Netteste, kommt morgens immer und umarmt uns so halb und fragt uns ständig nach unserem Befinden) hat uns schon vor einer Woche mal vorgeschlagen, dass er uns zum Haus seiner Mutter einlädt, welches sich direkt an der Grenze zu Laos befindet. Er würde auch noch ein paar andere unserer Freiwilligen mitnehmen. Hat sich jetzt allerdings so ergeben, dass nur ich mitgekommen bin. Er hat mich dann vorgestern am Nachmittag abgeholt und wir sind mit seinem Motorrad über 80 km nach Nordosten gefahren. Auf dem Weg konnte ich schöne Landschaften bewundern. Auf halber Strecke hat das Gerät schlapp gemacht; das Hinterrad hat total gehumpelt. Glücklicherweise sind wir in einem Dorf steckengeblieben; 100 Meter weiter befand sich eine kleine Werkstatt, sodass die Reise nach 30 Minuten Pause weiter gehen konnte. Es befand sich ein dicker Nagel im Hinterreifen. Am Abend angekommen, fand ich es interessant zu sehen, wie Ithichan sich vor seiner Mutter hingekniet hat und sich bis zum Boden dreimal verbeugt hat, so wie die Buddhisten sich vor ihren Mönchen oder Buddhastatuen verbeugen. Nach dem Abendessen war ich auch nicht mehr lange wach, da wir um 5 Uhr schon wieder aufstanden, um auf den Markt zu gehen und wieder zurück nach Chiang Rai zu fahren. Immerhin haben wir noch einen Zwischenstopp bei der Rückreise eingelegt, bei der Schwester Ithichans. Dort gab es dann um 8:30 bereits mein drittes Frühstück. (Ithichan wollte mir natürlich unbedingt auch auf dem Markt nochmal etwas kaufen). Und auch wenn der Magen schon total vollgestopft ist, muss man immer weiter stopfen, weil es eine Beleidigung für die Thais wäre, nicht zu essen. Egal wo man hinkommt, es gibt immer erst mal Essen. Das scheint so eine Grundregel der Thais zu sein.

Mittwoch, 25. September 2013

7. Woche


Mo, 23.9.13
Die letzten 3 Wochen hatte ich ein kleines Stimmungstief. Nicht depressiv, aber war stets fertig und geschafft, als ich am späten Nachmittag von der Schule heimkam. Auch hat es mich echt runtergezogen, dass ich, was die Sprache angeht, kaum Fortschritte gemacht habe. Weil ich mich nicht motivieren konnte, etwas zu lernen. Ich habe zwar mit dem thailändischen Alphabet angefangen, aber so richtig Spaß hatte ich nicht am Lernen. Da ich dieses Wochenende dann allerdings endlich mal wieder ein wenig Zeit für mich hatte und ich ein wirklich abwechslungsreiches, inspirierendes Wochenende erlebt habe, geht es mir direkt wieder besser. Sobald ich Mike sehe, fliegt meine Stimmung sowieso gleich immer in die Höhe. Das gemeinsame Singen mit ihm hat mich einfach befreit von dem ganzen Ballast der Woche.

Di, 24.9.13
Heute schon um 5:30 aufgestanden; bin halt einfach wach geworden. Und ich meine, hatte ja 6 Stunden Schlaf. Das muss reichen. Sonne noch nicht aufgegangen, aber Tagesanbruch könnte man es gut nennen. Direkt nach unten in den Essbereich gegangen und angefangen, 2 Tablette Kekse zu backen. Das eine Tablett mit Sojamilch und Haferflocken, das andere Tablett mit Sojamilch und Cornflakes. Mein Mehl war leider schon leer vom vorigen Abend. Aber man braucht nicht zwingend Mehl. Die Kekse sind super geworden. Auch die Banane, die als Bindemittel gut ist, war in keinen von beiden drin; ist auch nicht zwingend notwendig. Gibt allerdings immer einen netten Nebengeschmack. Aber das hat dann heute der Apfel obendrauf erledigt. Ich bin im Moment täglich am Herumexperimentieren. Ich mische einfach alles Mögliche zusammen; und es schmeckt einfach immer total gut. Zum Abendbrot habe ich mir heute dann noch Nudeln gekocht und sie anschließend mit Zwiebeln und Sojasoße zusammen angebraten. Hat super geschmeckt. Danach dann noch eine Runde Kekse gebacken für die abendliche Schafkopf-Runde. Viel besser als die gammeligen Kekse aus der Plastikverpackung, die wir bisher aßen. Außerdem kann ich bei meinen selbstgemachten Keksen davon ausgehen, dass sie auch vegan sind. A propos:
Das habe ich noch gar nicht so sehr ausgeführt. Das richtet sich jetzt ganz besonders an meine veganen Freunde daheim: Ihr und auch ich, wir haben uns ja gefragt, ob ich das hier wohl gut durchziehen könnte mit dem veganen Leben. Ich hatte ja schon die Befürchtung, dass es nicht so einfach sein wird, weil Thailand nun mal ein nicht so weit entwickeltes Land wie Deutschland ist. Problematisch ist in der Tat, dass wirklich in fast jedem Essen kleine Fleischstücke drin sind. Die trennen das Fleisch nicht wirklich von dem Gemüse zum Beispiel. Einfach immer schön alles zusammenmixen. Aber wenigstens essen die hier keine Steaks. Habe zu Anfang ja gleich an der Schule gesagt, dass ich kein Fleisch und Ei esse oder Milch trinke. Habe dann auch immer einen Extrateller bekommen. War also alles super. Dann war ich krank und nachdem wir beim Arzt waren, hieß es ja, ich müsse Fleisch essen, weil das besser für meine Gesundheit wäre. Habe dann 2 Tage ein wenig Fleisch gegessen, mir wurde teilweise total schlecht davon; hat mir auch überhaupt nicht geschmeckt. Dann habe ich wieder aufgehört und habe mich mit dem zufrieden gegeben, was vegan da war: Reis und scharfe Soße. War dann nicht so abwechslungsreich, aber immer noch besser, als mir das Fleisch reinzudrücken und mich anschließend fast zu übergeben und ein schlechtes Gewissen zu haben. Habe dann aber doch wieder den Mut gefasst und es nochmal ausdrücklich gesagt, dass ich wirklich kein Fleisch und keine tierischen Produkte zu mir nehmen möchte. Seitdem bekomme ich auch täglich wieder meinen Extrateller. Morgens habe ich die letzten Wochen ja immer Haferflocken mit Sojamilch gegessen. Blöderweise habe ich dann 2 Wochen zu spät gemerkt, dass da 2 % Milchpulver drin sind. Also habe ich die Sojamilch nicht mehr bestellt. Hafermilch und/oder Reismilch habe ich auch im großen Big C nicht finden können. Also mal schauen, wie ich das regle. Abends bekomme ich vom Restaurant etwas geliefert. Auch wenn ich ausdrücklich drauf geschrieben habe, dass ich kein Fleisch haben möchte und bei jedem Gericht, das ich bestellt habe, explizit das Fleisch durchgestrichen und „tofu“ daneben geschrieben habe, ist jetzt wieder Fleisch mit drin gewesen. Da muss man sich dann einfach auf die veganen Gerichte reduzieren. Und meistens hat auch irgendeiner der anderen Freiwilligen etwas Veganes bestellt, sodass man dann tauschen kann. Ansonsten koche ich mir ja auch gerne einfach noch schnell selbst etwas. Aber abgesehen von diesen paar kleinen Problemen lebt es sich hier als Veganer wirklich total gut, da es eine Riesenauswahl an Gemüse und Früchten gibt. Mit Reis, Nudeln, Kartoffeln, Brot, Mehl, Haferflocken, Cornflakes etc. kann man auch eine Menge machen.


Mi, 25.9.13
8:13 Heute um 07:35 das Haus verlassen, wurde von einem etwa gleichaltrigen Schüler auf dem Moped mitgenommen, wieder direkt bis vor die Haustür der Schule. Er meinte sogar, dass er mich ja jeden Morgen mitnehmen könnte. Also haben wir jetzt 07:40 für morgen früh ausgemacht. Mal schauen, ob er dann da ist. Er hat mir auch angeboten, mich jeden Nachmittag wieder von der Schule abzuholen. Aber das ist ja eher unpraktisch, da ich jeden Nachmittag zu einer anderen Uhrzeit nach Hause komme. Zumindest momentan, da ja heute Abend die Abschlussfeier im großen Restaurant hier nebenan stattfindet. Anna und Swantje befinden sich heute, jetzt gerade rechts neben mir, haben ja schon Ferien, da sie auf der Schule mit den älteren Schülern sind und diese jetzt ja nur noch Examen schreiben. Sie wollen sich hier irgendwie durchsetzen, dass sie heute Abend auch bei der Feier dabei sein können. Die beiden sind total verwirrt, dass wir hier laut Musik im Lehrerzimmer anmachen können und das keinen stört. Sind beide total neidisch; hätten auch viel lieber die kleinen Kinder.
10:49 Gerade eben nach der Flaggenzeremonie wieder den Hokey Cokey Song mit den Schülern gesungen/getanzt, danach in den Kindergarten mit Kilian, Anna und Swantje, zu den ganz Kleinen. Habe dann dort eine Stunde lang unterrichtet. Zuerst Farben, indem ich rote, blaue, grüne, gelbe, orangene, pinke und violette Bälle hochgehalten habe, die Farbe dann ausgesprochen habe, damit sie sie im Chor wiederholen, danach damit jongliert. Hat die süßen Kinder total gefreut. Die waren so happy. Wenn dann mal ein Ball wegsprang, gab es jedes Mal ein Geraufe um den Ball; wer dann die Ehre hat, mir den Ball in die Hand zu drücken. Anschließend Lieder gesungen: Head, shoulders, knees and toes; danach noch mal den Hokey Cokey Song (hatte ich zuvor nur mit den Älteren gesungen/getanzt, da die Flaggenzeremonie heute nicht draußen auf der Wiese, sondern im Gebäude stattfand. Sie findet immer drin statt, wenn es draußen regnet oder zu nass ist; und dann sind nun mal nicht alle Schüler an einem Platz.) und ein Bewegungsspiel, wo man so tut, als würde man reiten, und dann kommt immer: Jump! Oder: Turn left! / Turn right! …
Anschließend in die große Halle gegangen, wo gerade 200 ältere Menschen sitzen, irgendein Vortrag gehalten wird und weiß ich nicht was alles. Keine Ahnung, worum es da gerade geht; irgendeine Spendenaktion für unsere Schule. Habe mich dann dort fast eine Stunde lang mit einer mittelalten Frau unterhalten, die beim Chiang Rai – Office in der Stadt arbeitet und relativ gut englisch sprechen kann. War wirklich nett.
22:42 Vor 40 Minuten wurden wir – also Kilian, Anna, Swantje und ich - von Ithichan, einem Thai-Lehrer bei uns auf der Schule, nach Hause gefahren. Wir waren bei der Abschiedsfeier von einer Lehrerin bei uns auf der Schule, außerdem noch der Abschied von 3 weiteren Lehrern der Tesaban-Schulen. Verabschiedung, weil sie jetzt 60 Jahre alt sind und somit (schon) in Rente kommen. Waren wirklich mindestens 500 Leute da. Gegen 20 Uhr haben wir dann unseren Tanz vorgetanzt, den wir ja die komplette letzte Woche und diese angebrochene Woche eingeübt hatten. War richtig witzig!!! Der Bürgermeister war auch mal wieder da, genauso wie neulich bei dem Tempelbesuch, bei der Schule Tesaban 6 für das Überreichen der Urkunden und zum ersten Mal sahen wir ihn ja, als es um uns und unsere Organisation ging, an unserem ersten Schultag. Wirklich witzig, wie oft wir auf ihn treffen.

Do, 26.9.13
10:27 Der Schüler, der mich gestern zur Schule gebracht hat, ist heute tatsächlich zum vereinbarten Zeitpunkt am veranbarten Treffpunkt erschienen; nämlich um 07:40 vor meiner Haustür!!! Dann hat er mich wieder bis direkt vor die Haustür der Schule gefahren. Genial!!! Um 15 Uhr will er mich wieder abholen. Und hat auch schon wieder gefragt, ob er mich morgen früh wieder abholen soll. Da sagt man doch nicht nein?!?!?!
Gerade eben habe ich der Chinesin Deutsch beigebracht. Im Gegenzug wird sie mir dann chinesisch beibringen. Aber noch nicht jetzt. Ich will jetzt erstmal vernünftig Thai sprechen, dann lesen und dann schreiben lernen. Wenn ich soweit bin, kann sie mir gerne Chinesisch beibringen.


Ich habe es geschafft, die Chinesin und die Philippina Janice zu überzeugen, es mal mit der vegatarischen Kost zu versuchen, da sie so auch abnehmen können (sie wollen UNBEDINGT abnehmen).

14:12 Unterrichtsstunde in Grade 3 hinter mir. Teacher Ithichan war auch dort; wir haben vor der Klasse eine Konversation gestartet. Danach sind wir dann zu den Schülern gegangen, um sie einzeln zu überprüfen und ihnen Noten zu geben.



Fr, 27.9.13

07:11 Die anderen wurden gerade eben wieder wie üblich vom Schulbus abgeholt. Da mir das zu früh ist, sitze ich hier jetzt noch im Essbereich, genieße die Stille und höre ein wenig Thai-Musik, während die Kekse im Ofen schon wieder brutzeln. Ich habe sie dieses Mal aus einem Teig hergestellt, welcher weder Ei, Backpulver, Mehl, oder irgendeine Art von Milch (dieses Mal auch nicht die Sojamilch, da nicht komplett vegan) enthält. Stattdessen:

Bananen, Wassermelone, Cornflakes, Haferflocken, Chang-Wasser und ein Schuss Orangensaft.

Werde ich der Chinesisch heute als Geschenk überreichen, da heute ihr letzter Tag in der Schule ist, bevor sie dann wieder zurück nach China in ihr 600 km entferntes Dorf reist. Sie vermisst ihre 4 Jahre alte Tochter. Voll süß; hat uns auch schon Fotos von ihr gezeigt, und ständig ist sie mit ihr am Telefonieren.


16:20 Bin immer noch in der Schule, weil ich noch an meinem Blog arbeite. Habe gerade eben die 3 Videos hochgeladen und davor einige Bilder. Macht Spaß. Und so langsam werden auch ein paar Freunde aus Deutschland wach, mit denen man dann skypen oder schreiben kann ! Morgen früh werden Kilian und ich schon um 9 Uhr früh von einer Lehrerin von Zuhause abgeholt, dann geht es an einem Samstag an die Schule! Ab 5 Uhr dann wieder Party wegen der 60 Jahre alten Lehrerin !
  


Sa, 28.9.13

10:09 Kaum zu glauben, dass ich an einem Samstagmorgen in der Schule hocke. Uns wurde gestern gesagt, dass heute Vormittag irgendwelche Leute aus Chiang Mai kommen sollen. Und heute Nachmittag ab 17 Uhr ist ja die Feier.
Daniel hat uns vorgestern gesagt, dass (als er alleine in der WG war) ein Mann vorbeikam, der ihm angeboten hat, 2 von uns Freiwilligen mit auf ein English Camp in Bangkok zu nehmen. Das Camp soll einen Tag gehen und danach ist noch ein kompletter Tag Zeit für Sightseeing, an den Strand gehen etc. Kilian und ich waren die einzigen beiden, die sich sofort dafür gemeldet hatten. Wir waren beide total begeistert von dem Angebot. Allerdings können ja nur 2 Leute mit; und Daniel ist es sowieso schon mal. Also hat Daniel vorhin, kurz bevor wir abgeholt wurden, eine Münze geworfen, um zu entscheiden, wer ihn begleiten wird. Ich hatte Zahl, Kilian Kopf. Es hieß erst nur einmal werfen. Aber ich hatte die Idee, dass es spaßiger werden würde, wenn Daniel sie dreimal wirft. Der erste Wurf war Zahl. Der 2. Und 3. Wurf war dann Kopf. Na toll!! Hätte ich es mal bei dem einmaligen Werfen belassen. Jetzt wird Kilian wohl mitfahren; morgen Mittag soll es losgehen. Bis Mittwoch.
Gestern Abend war Mike wieder da. Nach ein paar Filmchen von Mr. Bean auf Thai (ist wirklich lustig, weil da immer eine Thai-Stimme ist, die seine Gedanken wiedergibt) haben wir uns zu dritt (mit Daniel) noch nett unterhalten. Mike hat ein bisschen was aus seiner Kindheit erzählt, die er ja in den Bergen von Myanmar verbrachte hat. Hat uns erzählt, wie er dort auf Buffalos und Pferden geritten ist. Außerdem haben wir über Träume und Zukunftspläne geredet. Mike möchte später einmal eine Akha-International-School eröffnen. 
  


So, 29.9.13
Am Vormittag bin ich mit Mike zusammen in seine kleine Kirche gegangen, welche bei ihm direkt um die Ecke steht. ABC = Akha Baptist Church. Es war mal interessant, der Sprache dieses Volks zu lauschen. Aber nach einiger Zeit wurde es mir dann doch langweilig, weil ich nichts vom Gottesdienst verstanden habe. Mike hat vorne Gitarre gespielt und dazu gesungen; alle anderen (etwa 200; die Kirche war gefüllt) haben mitgesungen.
Am Nachmittag bis zum Abend habe ich meine Zeit damit verbracht, die Songtexte eines hier sehr bekannten Lieds aus den thailändischen Charts abzuschreiben (jedes thailändische Schriftzeichen natürlich für sich). Dann muss ich mir jetzt noch einen Thai suchen, der mir sagt, wo die Wörter anfangen und wo sie aufhören, da die Thaischrift keine Leerzeichen zwischen den einzelnen Wörtern, sondern nur zwischen den Sätzen kennt. Dann brauche ich noch die Aussprache und die Übersetzung. Dann werde ich es singen! Kilian kann die Akkorde schon spielen.